Empire Pfeilerspiegel

Nr. 2476 | 1300,--€

Süddeutschland - Pfeilerspiegel des Empire
Pfeilerspiegel mit mythologischer Szene
Empire Spiegel Süddeutsch
Empire Spiegel Süddeutsch
Zarte florale Intarsien - Süddeutschland
Zarte florale Intarsien
Giebel mit Messingfries
Giebel mit Messingfries
Originales Glas
Originales Glas

Pfeiler Spiegel

Empire
Süddeutschland um 1810

Kirschbaumholz massiv und furniert mit ebonisierter Raute und Profilleisten. Hinter Glas grünes Giebelfeld mit mythologischer Darstellung einer Göttin. Originales Spiegelglas. Alte Patina !

Höhe: 130 cm |  Breite: 36 cm

Preis: 1.300,–

 ( Differenzbesteuerung gemäß §25a UstG )

Pfeilerspiegel Empire Süddeutschland um 1810

Der deutsche klassizistische Architekt Leo von Klenze begann seine Karriere 1808 als Hofarchitekt von König Jérôme Bonaparte in Kassel. Das dortige Schloss Wilhelmshöhe verfügt über die wohl bedeutendste Sammlung von Empire-Möbeln in Deutschland. Ein Teil davon wird heute im Berliner Schloss Bellevue vom Bundespräsidenten als Dauerleihgabe genutzt.[2] In Österreich wirkte etwa der spätklassizistische Baumeister Pietro de Nobile. In Russland stattete die Zarin, eine Schwester des ersten Königs von Württemberg, ihr Schloss Pawlowsk (Sankt Petersburg) im Empirestil aus. Eine britische Spielart des Klassizismus, der Regency-Stil – repräsentiert etwa durch den Architekten John Nash – war vom Empire beeinflusst. Er suchte es bei Innenausstattungen an Pracht und Monumentalität teilweise noch zu übertreffen. Parallel zum politischen Kampf der Koalitionskriege; vor allem überdauerte er das Empire.

Der Empirestil bezog seine Ideale wie der Klassizismus ganz allgemein aus der griechischen und römischen Antike, er hatte neben Dekoration vor allem Repräsentation zum Ziel.

Vertreter des Empirestils

Den Anfang markierte vor allem der Maler Jacques-Louis David, der in seinen Gemälden Napoleon als Feldherrn und Kaiser glorifizierte. Bekannt war auch der Maler Charles Meynier.

Die erlesensten Werke der Möbelkunst dieser Zeit schufen die Kunstschreiner Georges Jacob (1739–1814) und dessen zweiter Sohn François-Honoré Jacob-Desmalter (1770–1841).

Für die Möbel wurden Mahagoni, Ebenholz und Zeder bevorzugt, mit feuervergoldeten Beschlägen (etwa Löwenfüße), Samt und Marmor wurde der Ausdruck gesteigert.

Griechische, ägyptische und römische Motive waren in allen Bereichen sehr beliebt.

Die Empire-Möbel zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie pompöse Feierlichkeit mit elegantem Schwung kombinieren und darin ähnlich dem Rokoko. Jedoch mit antikisierenden statt barocken Grundformen. Die handwerklichen Fähigkeiten der großen Möbelmeister und ihrer Gesellen aus dem 18. Jahrhundert waren noch vorhanden. Infolge des Verbots der Zünfte durch die Revolution gingen sie jedoch nach dem Empire verloren und wichen im Biedermeier simplerer dann bald auch fabrikartiger Fertigung.

Als „Empire“ wird auch die französische Spielart der klassizistischen Baukunst bezeichnet. Führend waren die von Napoleon bevorzugten Architekten Pierre-François-Léonard Fontaine und Charles Percier. Diese bereits vor seiner Thronbesteigung für ihn und Josephine das Schloss Malmaison neu ausgestattet hatten. Von ihnen ließ er sich dann auch seine Räume in alten barocken Königsresidenzen neu ausstatten. Insbesondere im Tuilerien-Palast in Paris aber auch in Fontainebleau, Grand Trianon und Compiègne.

Jean-François Chalgrin entwarf 1806 den Arc de Triomphe. Pierre-Alexandre Vignon 1807 die Madeleine-Kirche. Jean-Thomas Thibault gestaltete den Élysée-Palast für Napoleons Schwester und ihren Mann Joachim Murat.

Dieser Empire Pfeilerspiegel würde wunderbar zu diesem Demi Lune Tisch passen.

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