Glossar

Georges Dunaime

Georges Dunaime ließ seine Arbeiten zwischen 1921 und 1927 von fünf Agenten vertreiben. Auf der Ausstellung von 1925 in Paris war er allein schon durch die vier Firmen Gagnon, Gagneau, die Gebrüder Bézault und Christofle vertreten. Gelegentlich entwarf er auch Lampen für E. Etling & Co. Die meisten Arbeiten waren jedoch für den Gießer und Graveur Gagnon bestimmt, der die Tischlampen, Stehlampenfüße und Lüsterfassungen nach seinen Angaben in Bronze ausgeführte, die dann entweder versilbert, vergoldet oder patiniert wurden. Als Lampenschirme verwendete er geschnittenes Glas, Quarzstücke, Marmor und Alabaster. Obwohl von Dunaime keine nennenswerten künstlerischen Impulse ausgingen, erzielte er mit seinen eleganten und gut proportionierten Entwürfen beachtliche Erfolge.

1921 meinte Léon Rosenthal in einem Bericht über die Innendekoration für den Ozeandampfer >Paris<.

>>Die Beleuchtung ist recht üppig und abwechslungsreich. Die Deckenbeleuchtung besteht aus marmoriertem Alabaster in Bronzefassungen. Die Schalen und Halbschalen aus Kristall auf goldenen Bronzearmen sind in der Ausführung kraftvoll und gediegen. Der Künstler, der sie schuf heißt Dunaime- ein Name, den man sich merken sollte. <<

Im darauffolgenden Jahr erhielt Dunaime den ersten Preis in einem Wettbewerb für Bronzegüsse. Gagneau hatte die von Dunaime entworfenen Lampen ausgestellt. 1924 wurde ihm bei einem Pariser Wettbewerb ebenfalls der erste Preis für die Lösung der Aufgabe >Tischlampe für einen Durchschnittshaushalt< zuerkannt. Außerdem erhielt er eine lobende Erwähnung für eine Klavierlampe.

Quelle: Alastair Duncan, Lampen Lüster Leuchter, Jugendstil Art Déco, Prestel-Verlag, München 1979, S. 168-169.

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