Kubistisches Stillleben mit Violine,signiert „Gilberte Schmitt“
Nr. 2786 | 4.500,--
„Kubistisches Stillleben mit Violine“
Künstlerin: Gilberte Schmitt
geb. 1907 – gest. 2001
Öl auf Leinwand
Signiert unten links „Schmitt“
Höhe: 63 cm | Breite: 55 cm
Kubistisches Stillleben mit Geige
Gilberte Schmitt (1907–2001)
Nature Morte cubiste au violon
Dieses Werk zeigt ein kubistisch strukturiertes Stillleben mit dem Motiv eines Violins/Geigenkörpers, das in geometrisch gegliederten Flächen und überlagernden Formsegmenten aufgebaut ist. Die Komposition ist vertikal organisiert und verbindet kantige Volumen mit geschwungenen Konturen. Dadurch entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen Konstruktion und Rhythmus.
Die reduzierte, erdige Palette aus Ocker-, Terrakotta- und Brauntönen wird durch kühle Grau- und Blaunoten akzentuiert; dekorative Streifen-, Gitter- und Wellenmotive verdichten die Oberfläche und betonen den musikalischen Charakter als „visuelle Partitur“. Insgesamt ist es ein typisches Beispiel eines synthetischen Kubismus bzw. der nachkubistischen Moderne. Darin ist das Instrument nicht naturalistisch, sondern als Zeichen und Formidee präsent.
Dieses ausdrucksstarke Ölgemälde auf Leinwand von Gilberte Schmitt zeigt eine modernistisch-kubistisch anmutende Komposition rund um die Welt der Musik. Die rhythmisch gegliederten Flächen verdichten Anklänge an Saiteninstrumente – wie Gitarre/Cello. Außerdem formen abstrahierte Klangkörper ein spannungsvollen Stillleben zwischen Figuration und Abstraktion.
Im Zentrum steht eine vertikale Formengruppe mit kontrastierenden Hell-Dunkel-Partien (Grau, Schwarz, Weiß), die wie ein „Taktgeber“ wirkt und die Bildfläche strukturiert. Um sie herum schwingen organische Linien und geschwungene Konturen in warmen Ocker-, Terrakotta- und Rosttönen. Zusätzlich sind sie gebrochen von kühlen Blau- und Graunuancen. Feine Muster – Gitter, Streifen, Schachbrett- und Wellenmotive – verleihen dem Werk Tiefe und eine fast textile Oberfläche.
Die Komposition wirkt zugleich architektonisch und musikalisch: Formen staffeln sich wie Kulissen, Linien „klingen“ nach und führen den Blick immer wieder zurück ins Zentrum. Es ist ein charaktervolles Werk mit starker grafischer Präsenz. Deshalb eignet es sich ideal als Akzent für moderne Interieurs, Sammler:innen von klassischer Moderne und kunstaffine Räume.
Ein anderes Werk aus deser Sammlung ist das Werk von Kubistisches Gemälde Sigismund Kolos-Vary „Frau mit Tulpe“, 1936
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