Art Déco Möbel zählen zu den elegantesten und qualitätvollsten Möbelentwürfen des 20. Jahrhunderts. Die Epoche, die ihren Höhepunkt in den 1920er- und 1930er-Jahren erreichte, steht für klare Linien, edle Hölzer, ausgewogene Proportionen und einen luxuriösen, kultivierten Wohnstil. Bei RSA Antiquitäten Wiesbaden finden Sie ausgesuchte originale Art-Déco-Möbel, insbesondere französische Möbel der Zeit um 1925 bis 1930, die durch ihre handwerkliche Präzision, ihre besondere Materialität und ihre zeitlose Wirkung überzeugen.
Unser Schwerpunkt liegt auf originalen, erstklassig restaurierten Möbeln aus der klassischen Art-Déco-Zeit. Dazu gehören Kommoden, Sideboards, Esstische, Schreibtische, Konsolen, Spiegel, Vitrinen und Einzelstücke von hoher dekorativer und kunsthistorischer Qualität. Viele unserer Objekte stammen aus Frankreich und verkörpern jene stilistische Verbindung aus Eleganz, Geometrie und exklusiver Wohnkultur, für die das Art Déco international geschätzt wird.
Wer Art Déco Möbel kaufen möchte, sucht nicht nur Einrichtung, sondern Charakter, Stilbewusstsein und bleibende Qualität. Originale Möbel dieser Epoche besitzen eine Ausstrahlung, die mit modernen Reproduktionen nicht vergleichbar ist. Sie vereinen Substanz, Designgeschichte und handwerkliche Authentizität. Gerade im gehobenen Interior Design entfalten originale Art-Déco-Möbel ihre ganze Stärke: als Solitär, als repräsentatives Statement oder als Teil eines stilvollen Gesamtensembles.
Art Déco Möbel kaufen | Originale französische Möbel um 1925–1930 | RSA Wiesbaden
Der Unterschied zwischen echten Art-Déco-Möbeln und späteren Nachahmungen liegt im Detail. Originale Stücke der 1920er- und 1930er-Jahre zeichnen sich durch ausgewählte Furniere, fein abgestimmte Proportionen, hochwertige Beschläge und eine gestalterische Ruhe aus, die bis heute modern wirkt. Typisch sind edle Holzarten wie Nussbaum, Palisander, Makassar oder Rosenholz, kombiniert mit schwarzen Lackflächen, verspiegelten Elementen oder dezenten Metallakzenten.
Bei RSA Antiquitäten Wiesbaden wählen wir unsere Art-Déco-Möbel mit Blick auf Authentizität, Ästhetik und Erhaltung aus. Unsere Stücke werden mit Sorgfalt restauriert, damit ihre historische Qualität bewahrt bleibt und sie zugleich im heutigen Wohnumfeld bestehen können. So entstehen Möbel, die nicht nur dekorativ sind, sondern dauerhaft genutzt und geschätzt werden können.
Besonders die französischen Art-Déco-Möbel gelten weltweit als Inbegriff dieser Stilrichtung. Paris war eines der wichtigsten Zentren des Art Déco und prägte mit seinen Entwürfen das luxuriöse Wohnen der Zwischenkriegszeit. Französische Möbel dieser Epoche verbinden eine klare architektonische Formensprache mit kostbaren Materialien und feinem Sinn für Oberfläche, Rhythmus und Raumwirkung.
Ob elegante Art-Déco-Kommode, ausziehbarer Esstisch, repräsentativer Schreibtisch oder fein proportionierter Spiegel – französische Art-Déco-Möbel wirken kultiviert, souverän und bis heute ausgesprochen aktuell. Gerade in modernen Interieurs schaffen sie einen spannenden Dialog zwischen historischer Qualität und zeitgenössischer Architektur.
Unser Sortiment umfasst regelmäßig ausgewählte originale Art-Déco-Möbel aus Frankreich und Europa, darunter:
Jedes Möbelstück wird von uns unter ästhetischen, handwerklichen und marktbezogenen Gesichtspunkten ausgewählt. Dadurch entsteht ein Angebot für Kunden, die originale Qualität, stilistische Klasse und ein anspruchsvolles Wohnumfeld schätzen.
RSA Antiquitäten Wiesbaden ist seit vielen Jahren auf hochwertige originale Möbel und Kunstobjekte spezialisiert. Unser Geschäft richtet sich an Kunden aus Wiesbaden, Frankfurt, dem Rhein-Main-Gebiet sowie an internationale Käufer, die authentische Art-Déco-Möbel mit verlässlicher Beratung suchen. Anders als anonyme Lageranbieter bieten wir ausgewählte Originale in einem realen Geschäftsumfeld mit persönlicher Expertise und individueller Betreuung.
Wir beraten Sie beim Kauf einzelner Möbel ebenso wie bei der Zusammenstellung harmonischer Einrichtungen. Viele Kunden suchen gezielt nach Art-Déco-Möbeln in Deutschland, nach französischen Luxusmöbeln oder nach einzigartigen Originalen für stilvolle Wohn- und Geschäftsräume. Für internationale Kunden organisieren wir auf Wunsch einen sicheren und versicherten Versand.
Originale Art-Déco-Möbel verbinden Sammlerwert mit Wohnqualität. Sie stehen für eine Epoche, in der Form, Material und handwerkliche Perfektion eine besondere Einheit bildeten. In einer Zeit austauschbarer Serienproduktion gewinnen originale historische Möbel wieder an Bedeutung, weil sie Individualität, Wertigkeit und kulturelle Tiefe in Räume bringen.
Gerade hochwertige Art-Déco-Möbel sind deshalb für Sammler, Innenarchitekten und designaffine Kunden interessant. Sie lassen sich sowohl klassisch als auch modern inszenieren und schaffen in nahezu jedem Ambiente einen unverwechselbaren Akzent.
Unsere Kunden schätzen nicht nur die Qualität der Objekte, sondern auch die persönliche Beratung. Wir unterstützen Sie bei Fragen zu Stil, Einordnung, Kombination und Raumwirkung. Darüber hinaus achten wir auf eine qualitätvolle Restaurierung der Möbel, damit Originalsubstanz, Oberfläche und Charakter bestmöglich erhalten bleiben.
Für nationale und internationale Käufer bieten wir einen zuverlässigen, versicherten Versand. So können exklusive Art-Déco-Möbel aus Wiesbaden ihren Weg in private Wohnräume, Sammlungen und repräsentative Einrichtungen weltweit finden.
Wenn Sie originale Art-Déco-Möbel suchen, finden Sie bei RSA Antiquitäten Wiesbaden eine sorgfältig ausgewählte Kollektion mit Schwerpunkt auf französischen Möbeln der Zeit um 1925 bis 1930. Entdecken Sie außergewöhnliche Kommoden, Tische, Spiegel, Schreibtische und weitere Einzelstücke von bleibender Eleganz und Qualität.
Besuchen Sie unser Geschäft in Wiesbaden oder entdecken Sie ausgewählte Objekte online. Wir beraten Sie gerne persönlich.
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Als Klassiker der Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts überzeugen die Möbel und Einrichtungsgegenstände dieses Stils, der aus der Kunstrichtung „Art Décoratif“ hervorgegangen ist, noch heute durch ihre spektakuläre Material- und Formästhetik.
Die Sammelbereiche, insbesondere in Sachen Tischkultur, erleben einen regelrechten Boom – Messerbänke in verschiedenen Ausführungen sind nach wie vor eine sehr gefragte und beliebte Tischdekoration.
In der Welt des Antiquitätenhandels sind Geschichte und Handwerkskunst miteinander aufs Engste verwoben.
Dabei spielen Konservierung und Restaurierung gerade bei Möbelstücken ein Herzstück des Handelns mit Antiquitäten.
Die historische Oberfläche und seine historische Bedeutung bewahren den Wert und die Authenzität der Möbel.
In der heutigen Zeit der Transformation spielt die Nachhaltigkeit eine enorm wichtige Rolle.
Ressourcen müssen umweltbewußt eingesetzt werden und eine Wiederverwendung von Möbeln und Kunstgegenständen fördert so immens die Nachhaltigkeit.
Daher sichern Sie mit jedem Antiquitätenkauf die Langlebigkeit dieser kostbaren Kunstwerke und wahren das kulturelle Erbe unserer Welt.
Text Art Deco Möbel | Quelle: Rolf Heyne Art Déco
Art Déco Möbel kamen im Wesentlichen aus Frankreich und insbesondere aus Paris, in den zwanziger Jahren wurde außerhalb Frankreichs fast nichts Vergleichbares in Gestaltung und Qualität produziert. Die amerikanischen Möbel Schreiner waren eher von deutschen und österreichischen Modernisten inspiriert als von den Beispielen aus den Pariser Salons. Die Wurzeln der Art Déco Möbel sind beim französischen Ancien Regime und in der Arbeit der Kunsttischler des 18. Jahrhunderts wie Riesener, Roentgen und Weisweiler zu suchen. Dieser Vergleich wurde un-ter anderem von Jacques -Emile Ruhlmann und Jules Leleu selbst angeregt.
Nach der überschwänglichen Ära des Jugendstils, in der man der Ansicht war, Möbelbauer seien weit vom bewährten Weg traditionellen französischen Geschmacks abgekommen, schien es ein Bedürfnis, nach einer Rückkehr zur Reinheit der Form und Kultiviertheit zu geben.
Die Gestaltung wurde vereinfacht, geschnitzte Details zurückgenommen. Nun wurde die Harmonie in den ansprechenden Proportionen eines Stuhlbein gesehen oder in der unaufdringlichen Elfenbeinverzierung der Leisten. Die strenge Doktrin des österreichischen Architekten Adolf Loos zu Beginn des 20. Jahrhunderts – Ornament sei mit Verbrechen gleichzusetzen – war vorausschauend gewesen: doch ganz wurde die Dekoration nach den Exzessen des Fin de siècle nicht aufgegeben. Sie blieb integraler Bestandteil der Art- Déco-Möbel. Schönheit im Heim, so wurde argumentiert sei wichtig für das Wohlbefinden des Menschen.
Untersucht man die Stücke aus den Jahren zwischen den Kriegen, lassen sich die Designer der Art Déco Möbel in drei Richtungen unterteilen: Traditionalisten, Individualisten und Modernisten.
Die Traditionalisten übernahmen das Erbe der französischen Kunstschreinerei des 18. und 19. Jahrhunderts.
Jacques – Emile Ruhlmann war der berühmteste und einflussreichste Designer unter ihnen. Zwar wurden viele seiner bekannten Werke vor 1920 entworfen, doch gelten seine Möbel heute als Inbegriff des Art Déco in seiner feinsten Ausprägung, einerseits wegen seiner untadeligen Formen, andererseits, wegen seiner umsichtigen Kombination kostbarster Materialien.
Ebenholz mit seiner pechschwarzen Oberfläche, doppelt poliert, um seine typische Färbung zur Geltung zu bringen, war das Lieblingsholz des Designers, und das führte in den zwanziger Jahren zu einer Knappheit in der Branche.
Kunstschreiner mussten entweder auf Ebenholzfurnier oder andere Hölzer zurückgreifen. Für Ruhlmann und andere war der beliebteste Ersatzstoff Makassar – Ebenholz von der indonesischen Insel Celebes. Weitere wichtige Tropenholz furniere waren brasilianische Jacaranda (Rio Palisander), die oft abwechselnd mit anderen Furnieren verarbeitet wurden : Amarant, Amboina, Mahagoni, Rosenholz und Ahorn. Außerdem konnten diese in Kombination mit Wurzel Holz wie Ahorn oder Esche verwendet werden. Die exotischen Arten – Palm Holz, Calamanda und Zebra Holz – mussten sparsam eingesetzt werden, wenn ihre sehr charakteristische Maserung den Betrachter nicht erschlagen sollte.
Der Möbel Designer des Art Déco erweiterte sein Repertoire gern auch mit anderen Materialien und verlieh seinen Werken, so zusätzlich einen Touch von Opulenz: insbesondere Lack, Galuchat (chagrin), Elfenbein und Schmiedeeisen.
Von diesen überdauerte im Wesentlichen der Lack die Zwanzigerjahre, danach kamen zunehmend industrielle synthetische Lacke in Gebrauch. Galuchat ist die Haut eines kleinen gepunkteten Knorpelfisch: Rochen Leder. Sie konnte ungebleicht verwendet werden, wurde lackiert oder gefärbt, um ihre kernige Oberflächenstruktur zu betonen. Schlangen und Tierhäute, zum Beispiel Pony Fell, wurden auf ähnliche Weise verwendet. Elfenbein, das 1900 im Möbeldesign völlig fehlte, erfuhr eine Renaissance und verzierte und veredelte Schubladen, Sabots, Schlüssellochbeschläge und die schlanken Umrisse eines geschwungenen Möbelbeins. Schmiedeeisen wurde eben ebenfalls wieder benutzt, und seine widerspenstige Masse wurde in der Verwendung für Möbel, Beleuchtungskörper und architektonische Elemente gefügig wie Wachs.
Die Partnerschaft von Süe et Mare wurde 1919 in der Compagnie des Art Français institutionalisiert. Ihre Möbel waren von der Vergangenheit inspiriert, und ihnen galt der Stil von Louis Philippe als der letzte legitime. Mare erklärte 1920: „Er erfüllte Bedürfnisse, die wir immer noch haben. Seine Formen sind so rational, dass der Autobauer, der die Innenausstattung eines Wagens entwirft, sie unbewusst verwendet. Wir betreiben keine Wiederbelebung: wir führen ihn nicht bewusst fort, doch wir finden ihn, wenn wir nach einfachen Lösungen suchen, und dadurch binden wir uns an die Gesamtheit unserer großartigen Vergangenheit. Wir schaffen nicht nur modische Kunst. „
Bei den Sesseln von Süe et Mare waren die Polster mit Aubusson Stoffen überzogen; sie waren mit Quasten verziert und wirkten üppig und einladend. Andere Modelle hätten Barock oder sogar Rokoko sein können.
Leleu war ein noch größerer Traditionalist.
Kennzeichen:
Für ihn waren seine Vorliebe für perfekte Möbelschreinerei, Harmonie, sowie die Verwendung der besten verfügbaren Materialien wie Walnuss, Makassar – Ebenholz , Amboina und Palisander, Elfenbein, Galuchat oder Horn.
Lack wurde in den später zwanziger Jahren eingeführt, ebenso Messing und Perlmutteinlegearbeiten. Darauf folgten Rauchglaspaneele und Metallrahmen in den dreißiger Jahren Letztere jedoch nur in begrenztem Maß, da Leleu fand, dass diese im Gegensatz zu Holz nicht mit zunehmendem Alter besser wurden.
Die Art Déco-Kunstepoche blühte in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen, also etwa von den 1920er bis in die 1930er Jahre hinein. Sie war eine Reaktion auf den vorherrschenden Jugendstil des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts und entwickelte sich als Antwort auf die sozialen, politischen und kulturellen Veränderungen dieser Zeit.

RSA Antiquitäten Wiesbaden
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