Heinz Tetzner „Blumenstillleben“

Nr. 2787 | 4.250,--€
Öl auf Leinwand Rückseitig signiert „Tetzner“,datiert 1980.
Öl auf Leinwand Rückseitig signiert „Tetzner“,datiert 1980.
Öl auf Leinwand Rückseitig signiert „Tetzner“,datiert 1980.
Öl auf Leinwand Rückseitig signiert „Tetzner“,datiert 1980.
Öl auf Leinwand Rückseitig signiert „Tetzner“,datiert 1980.
Öl auf Leinwand Rückseitig signiert „Tetzner“,datiert 1980.
Öl auf Leinwand Rückseitig signiert „Tetzner“,datiert 1980.
Öl auf Leinwand Rückseitig signiert „Tetzner“,datiert 1980.
Öl auf Leinwand Rückseitig signiert „Tetzner“,datiert 1980.

Heinz Tetzner

(1920–2007)

Öl auf Leinwand Rückseitig signiert „Tetzner“,datiert 1980.

     Höhe: 45 cm | Breite: 60 cm m.R.

Provenienz: Hessische Privatsammlung

Ehemals Kunsthandlung Frankfurt Hermann-Simsch

Blumenstillleben von Heinz Tetzner

Heinz Tetzner zeigt in diesem kleinformatigen Blumenstillleben eine lebendige, pastose Komposition. Vor einem warmen, dunkelbraunen Grund leuchten wenige Blüten wie aus dem Halbschatten heraus – Rosé- und Koralltöne links, eine zartgelbe, weiß aufgehellte Blüte im Vordergrund sowie ein orangefarbenes Blütenmotiv rechts oben. Breite, sichtbare Pinselzüge und kräftig aufgetragene Farbschichten modellieren Blätter und Blüten plastisch. Sie geben dem Motiv eine unmittelbare, beinahe skizzenhafte Frische. Das gedämpfte Umfeld lässt die Farbakkorde umso intensiver wirken. Dadurch verleiht es dem Bild eine stille, intime Atmosphäre. Der schwarz-goldene Rahmen betont den konzentrierten Charakter dieses ausdrucksstarken Stilllebens.

Heinz Tetzner (1920–2007)

war ein deutscher Maler und Grafiker aus Gersdorf (Sachsen), dessen Werk in der Tradition des Expressionismus steht.

Nach einer Lehre als Musterzeichner war er 1941 Gastschüler an der Kunstakademie Königsberg (u. a. bei Alfred Partikel). 1944 geriet er in Kriegsgefangenschaft in Südfrankreich und studierte ab 1946 an der Hochschule für Bau- und Bildende Kunst in Weimar.

 Dort prägten ihn besonders Begegnungen mit Pechstein, Heckel und Schmidt-Rottluff. Zudem beeinflusste ihn die Suche nach dem „Dahinter“ des Sichtbaren – das Psychologische im Porträt wie auch in der Landschaft.

Ab 1951 lehrte er in Weimar. Seit 1954 arbeitete er freischaffend in Gersdorf. 1960 wurde er als Dozent nach Schneeberg berufen. Bis 1990 war er Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR.

 Späte Anerkennung markieren u. a. das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (1999) und die Gründung des Tetzner-Museums in Gersdorf (2001).

Ein anderes Werk aus der Sammlung ist das Heinz Tetzner (1920–2007) „Im Dorf“.

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