Miklos Nemeth „Stadtleben“

Nr. 1846 | 3.900,-- Euro
Miklos Nemeth<br>"Stadtleben"

„Stadtleben“
Miklos Nemeth
(1934 – 2012)

1970er Jahre.
Öl auf Malkarton.

Signiert.

Im Atelierrahmen.

Höhe: 83 cm | Breite: 112 cm

Preis: 3.900,–€

 (incl. 19 % ausweisbare MwSt.)

„Stadtleben“

„Stadtleben“ ist ein fesselndes Gemälde des renommierten Künstlers Miklos Nemeth (1934–2012), das die pulsierende Energie und die Dynamik des städtischen Lebens in den 1970er Jahren einfängt. Das Gemälde, das in Öl auf Malkarton ausgeführt ist, präsentiert eine Szene, die die vielfältigen Facetten des urbanen Umfelds reflektiert.

Nemeths künstlerisches Geschick zeigt sich in der meisterhaften Darstellung von Details und Stimmungen. Durch seine virtuose Handhabung von Licht und Schatten sowie die subtile Anwendung von Farben und Formen vermittelt das Gemälde eine lebendige Darstellung des Stadtlebens.

Die Signatur des Künstlers auf dem Gemälde bezeugt seine kreative Vision und sein Engagement für sein Werk. Der Einsatz eines Atelierrahmens unterstreicht die Bedeutung des Gemäldes als ein Kunstwerk von künstlerischem Wert und historischer Relevanz.

Insgesamt ist „Stadtleben“ von Miklos Nemeth ein beeindruckendes Kunstwerk, das nicht nur die äußere Erscheinung des städtischen Lebens einfängt, sondern auch seine tieferen Ebenen und Komplexitäten beleuchtet. Es lädt den Betrachter ein, in die Welt der 1970er Jahre einzutauchen und die Essenz des Stadtlebens in all seinen Facetten zu erleben.

Miklos Nemeth Biographie

  • Miklós Németh wird 1934 in Budapest geboren
  • 1950 – 1954 Studium an der freien Kunstschule von Ödön Márffy (1878 – 1959), Budapest
  • Frühe Bekanntschaft und Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern wie István Szönyi, Oszkár Glatz, János Kmetty und Ményhert Tóth
  • 1957 – 1980 Arbeit in verschiedenen Künstlerkolonien in Ungarn
  • 1958 Heirat mit der Malerin Ilona Benkö, mit der er drei Kinder hat
  • Teilnahme an internationalen Ausstellungen (1971 Moskau, 1973 Dresden, 1975 Brno)
  • seit 1981 eingetragener Künstler des Nationalen Vereins Ungarischer Künstler
  • 1992 Wahl zum Mitglied der Vereinigung ungarischer Maler
  • Wichtigste Einzelausstellungen: Kunsthalle Budapest 1981, Ernst-Museum 2000
  • 2000 Tod seiner Frau Ilona
  • 2006 Ilosvai István Varga Preis der Stadt Szentendre
  • Herbst 2008 Einzelausstellung im Stadtmuseum St. Pölten
  • Tod des Künstlers Miklós Németh am 23. Februar 2012

Schon früh von namhaften Malern umgeben, entwickelte sich bald Miklós Némeths eigener Stil, Farbe und Fläche seiner Malgründe zu behandeln. So ist die subjektive, heftige Farbwahl ebenso wie seine impulsive Arbeitsweise, Serien sich entwickelnder Bilder anstelle von Malstudien und späteren Korrekturen anzufertigen, charakteristisch für seinen leidenschaftlich-dynamischen Umgang mit dem Pinsel.
Unter Ablehnung des sozialistischen Realismus orientierte sich Miklós Németh an westlichen Stilrichtungen und wählte für seine Arbeiten eine objektive Darstellungsart der von ihm präferierten Themen wie die Natur, (urbane) Landschaften, in denen fast immer Menschen zu finden sind, der arbeitende Mensch, der weibliche Körper sowie Portraits.
Seine Motive fand er im Garten der elterlichen Villa auf der Buda-Seite mit Blumen und Obstbäumen und dem Blick von dort auf die Berge. Besonders gern war er mit seiner Staffelei in der freien Natur unterwegs, malte Brücken, Berge und die Donau.
In seinen Bildern spiegeln sich immer seine pantheistische Sichtweise sowie sein koloristisches Wesen wider.

Als ein schon zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn von inneren Bildern geleiteter und von den Farben sich abkühlender Lava inspirierter Künstler sieht sich Miklós Németh selbst als den „Maler des Vulkans“.

Miklós Németh

(1926-2012) war ein ungarischer Maler, der für seine realistischen Stillleben bekannt war. Er wurde in Budapest geboren und studierte an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste. Nach seinem Studium war er als Illustrator tätig, bevor er sich ganz der Malerei widmete.

Némeths Werke zeichnen sich durch eine akribische Detailgenauigkeit und eine subtile Verwendung von Licht und Schatten aus. Er malte hauptsächlich Stillleben und Landschaften und bevorzugte eine realistische Darstellung von Gegenständen des täglichen Lebens wie Obst, Gemüse, Geschirr und Blumen.

Seine Maltechnik war geprägt von einer sorgfältigen Schichtung von Farben und einer besonderen Aufmerksamkeit für die Darstellung von Texturen und Reflexionen. Seine Werke werden oft als zeitlos und klassisch beschrieben und sind bei Sammlern und Kunstliebhabern auf der ganzen Welt sehr geschätzt.

Németh wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt und seine Werke wurden in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen in Ungarn und im Ausland präsentiert. Er gilt als einer der bedeutendsten ungarischen Maler des 20. Jahrhunderts.

Eines seiner bekanntesten Werke ist das Stillleben „Kürbis und Kristall“, das er 1962 gemalt hat. Das Gemälde zeigt einen Kürbis, der auf einem Tisch vor einem Kristallglas steht. Die glänzenden Oberflächen des Kürbisses und des Glases reflektieren das Licht auf eine Weise, die die Detailgenauigkeit von Némeths Maltechnik hervorhebt.

Némeths Stillleben sind oft einfache Arrangements von Gegenständen des täglichen Lebens, wie Obst, Gemüse und Geschirr, aber er verleiht ihnen eine bemerkenswerte Schönheit und Raffinesse durch seine Maltechnik. Seine Werke werden oft als zeitlos und klassisch beschrieben und sind bei Sammlern und Kunstliebhabern auf der ganzen Welt sehr geschätzt.

Ein anderes farbenfrohes Bild ist Markus Tollmann „Herzgesicht“.

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