Biedermeier Kirschbaumschrank um1820, reserviert bis 30.04.2024

Nr. 2258 | 9.800,-- Euro | -20% = 7.840,--Euro
Biedermeier Schrank in Kirschbaumholz furniert
Kirschbaum Schrank mit Schubladen im Sockel
Kirschbaum Schrank Seiten Kassettierung
Kirschbaumschrank um 1820
Malerisches Furnier in Kirschbaum
Seitenkassette Furnierbild fortlaufend
Türen mit ebonisierten Rauten für Schlüsselbuchsen
Schlüsseleinfassungen
Biedermeierschrank mit Facheinteilung
4 Einlegeböden – oberster Boden zurückgesetzt als Hutablage
Innenleben Kirschbaumschrank um 1820
4 Einlegeböden
Biedermeier Schrank Schloss
Originales Schloss
2 Schubladen mit Geheimverriegelung
Sockelgeschoss mit 2 Schubladen
Schublade mit Geheimverschluss Kirschbaumschrank um 1820
Geheimverriegelung mittels Zapfen
Kirschbaumschrank um 1820
Biedermeier Schrank
Kirschbaumschrank um 1820
Klassischer Biedermeierschrank Seitenansicht
Mehrfach getrepptes Gesims Kirschbaumschrank um 1820
Kirschbaumschrank

Kleiderschrank oder Esszimmerschrank

Biedermeier Kirschbaumschrank
Deutsch um 1820. Kirschbaumholz furniert auf Weichholzkorpus mit kassettierten Türfüllungen auch an den Seiten. Ausgesuchtes feines Kirschbaumholz . 

Auf Stollenfüßen ruhender Korpus mit Kassetten-Füllungen, umrahmt von feinen ebonisierten Fadeneinlagen in gefärbter Mooreiche. Ebonisierte Schlüssel-Buchsen.

Originales Schloss und Schlüssel. 2 Schubladen mit Verriegelung.

Sehr gute Verarbeitung und Erhaltungszustand !

Höhe: 200 cm | Breite: 162 cm | Tiefe 63 cm |
innen : 50 cm

Preis: 9.800,– €

-20% = 7.840,–€

( incl. 19 % ausweisbare MwSt.)

In Preußen erfreute sich der Klassizismus i.d. 2.H.d. 19.Jh. , strengerer Formen als in Wien oder Süddeutschland, oft flankierende Säulen, betont architektonisch gehaltener Aufbau.

Scheinfassade nach klassiszistischem Vorbild ( Neue Wache) Leicht im Gesamteindruck frostig, zeitbedingt nüchterne Schmucklosigkeit im Palais.

Im frühen Biedermeier waren die Wohnverhältnisse und die hygienischen Situation en überaus problematisch ( Brief Bettina vo. Armin) dunkel, feucht, klein. Armut, Birkenholz war billiger, Patent-Sekretär entstand aus Raumnot.

Pfeilerkommoden zwischen den Fenstern, Beschläge fast keine mehr sondern Schlüsseleinfassungen entweder in Horn oder anders gebeiztem Holz oder aus Knochen oder Bein , der Esstisch bestand  in Berlin häufig aus einer ovalen Platte sowie einem runden Säulenfuß und einer tiefen Zarge, oft ausziehbar mit Hilfe von Ausziehplatten ohne Beschläge oder Zierrat,dem Tisch wurde hinsichtlich der künstlerischen Ausstattung am wenigsten Aufmerksamkeit gewidmet, die meist ovale  Platte verbargen sich doch meistens unter Tisch,-oder Zierdecken dazu, darunter lag oft ein Teppich, in Pastelltönen mit Blumenmotiven. passend  zum Tisch ein Satz Mahagoni-Stühle, die nun im Salon an den Wänden standen und so bei Bedarf zum Tisch gezogen wurden, außerdem eine Liege, auch Ottomane oder Lit de repos für das Mittagsschläfchen gedacht, genannt, mehreren leicht verrück,-und verstellbaren Tischchen, darunter die Servante, in mehreren Etagen , die Vitrine, mit Schinkeldach, der Nähtisch mit Wollbehältnis darunter, Jardinieren, Rundsofas mit Springbrunnen , Poudreusen und Sekretäre mit Geheimfächern, strenge tektonische Form, Spiegelbildlich furniert in Mahagoni, flankiert von Säulen in Alabaster oder Marmor, manchmal auch Spiegeln, da um Berlin eine große Spiegelmanufaktur bestand.

Der Stil des Biedermeier ist geprägt von Schlichtheit und Geradlinigkeit. Als letzte Phase des Klassizismus verwendet diese Epoche von der Antike beeinflusste Ornamente wie Säulen und Kapitelle. Außerdem kommen zeitweilig vergoldete Ornamente zum Einsatz.

Für Möbel werden wegen der Beschränkung der Handels- und Transportmöglichkeiten häufig heimische Möbel verwandt. Das besonders im mittel- und süddeutschen Raum verwendete Kirschbaumholz ist geradezu idealtypisch für Biedermeiermöbel. Zur Besonderheit dieses Holzes zählt die hervorragende Polierbarkeit durch die feinporige Oberfläche. Zudem vermittelt Kirschbaum mit seiner meist rötlich-gelben Farbe eine warmes Farbgefühl und besitzt eine interessante Maserung.

Nachhaltigkeit

Viele Generationen haben mit diesem Schrank gelebt – ob als Biedermeier Kirschbaum Schrank im Esszimmer oder als Biedermeier Schrank im Schlafzimmer, der Diele, im Wohnzimmer oder im Gästezimmer – zeitlos und elegant ist ein solches Möbel nicht festgelegt wo es seinen endgültigen Stand hat.

Er kann durch seine Einlegeböden als Bücherschrank, Geschirrschrank oder Wäscheschrank genutzt werden . Ebenso lässt sich eine Kleiderstange einbauen zur Unterbringung der Garderobe.

Biedermeier Kirschbaumschrank

Biedermeier Schränke sind eine Art von Schränken, die im frühen 19. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum populär waren. Sie waren Teil des Biedermeier-Stils, der zwischen 1815 und 1848 vorherrschte und für seine schlichte Eleganz und praktische Funktionalität bekannt war.

Die Schränke wurden aus hochwertigen Holzarten wie Kirschbaum, Nussbaum und Mahagoni gefertigt und zeichneten sich durch klare Linien, schlichte Formen und eine dezente Verzierung aus. Sie waren oft mit Messingbeschlägen und eingelegten Intarsien verziert und hatten meist Glastüren oder Schubladen.

Biedermeier Schränke

waren in vielen Größen erhältlich und wurden für verschiedene Zwecke verwendet, von der Aufbewahrung von Geschirr und Kleidung bis hin zur Präsentation von Sammlungen und wertvollen Gegenständen. Sie waren ein wichtiger Teil des Biedermeier-Möbeldesigns und sind auch heute noch bei Sammlern und Liebhabern antiker Möbel sehr beliebt Besuchen Sie auch meine Biedermeier Seite: https://www.biedermeier-wiesbaden.de/

Biedermeier bei RSA Wiesbaden

Weitere schöne Biedermeier Möbel und Kunstgegenstände finden Sie in meinem Geschäft in Wiesbaden.
Regine Schmitz-Avila – Ihre Biedermeier Spezialistin für Schränke ,Tische und Kommoden.

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